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Dax 30: DAX Analyse: Direkter Ausbruch über 13.000 Punkte, dann abwärts?

An den Börsen gibt es reichlich Gründe, warum die Kurs eigentlich jetzt korrigieren müssten: Überschäumender Optimismus und Rekordinvestitionsquoten der Anleger, zuletzt extrem dünne Umsätze trotz frischer Allzeithochs, der „Crashmonat Oktober“, überkaufte Indikatoren…. Aber „es“ will einfach nicht fallen. Warum nicht?

Wahlzyklus und Momentum lassen kaum Korrekturen zu

Erstens: Wir haben das Jahr 1 in einem US-Präsidentenzyklus. Diese sind traditionell die stärksten in diesem 4-Jahres-Zyklus. Die US-Leitbörse steigt in einem solchen Jahr am weitesten.

Das gilt offenbar umso mehr, je mehr dieser US-Präsident von den Medien verrissen wird (skeptische Grundstimmung treibt die Kurse). Entscheidend ist die Sicht der Märkte, die offenbar sehr zuversichtlich sind. Vielleicht auch zu optimistisch?

Zweitens: Wir haben seit einem Jahr (US-Wahl 2016) und insbesondere wieder seit Anfang September 2017 ein extremes Aufwärts-Momentum vorliegen. Dieses „überschreibt“ quasi alle Warnsignale an den Börsen, da es immer neue Käufer anzieht.

Das wird nicht ewig so weitergehen. Irgendwann sehen wir eine Korrektur. Aber dieser verrückte Zustand kann auch noch eine ganze Weile anhalten (ich denke: bis Mitte 2018).

Direkter Ausbruch beim DAX?

Das bringt uns zum DAX. „Eigentlich“ sollte dieser zunächst vor der runden 13.000er Marke scheuen und in einen größeren Rücksetzer (Korrektur-Ziele bei 12.500 bis 12.800 Punkten) übergehen. Tatsächlich hat sich der DAX seit über einer Woche an genau dieser Marke festgefahren. Doch korrigiert hat er deswegen nicht. Wie geht es also weiter?

DAX Tageschart: Direkter Ausbruch über 13.000 Punkte, dann abwärts?

http://stockcharts.com/c-sc/sc?s=%24DAX&p=D&yr=0&mn=8&dy=0&i=p11306709083&a=467147526&r=1507790263612


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Ich denke, die Chance eines direkten Ausbruches nach oben ist sehr hoch! Warum? Weil der Index in einer engen Spanne um seine Allzeithochs Kraft für den Ausbruch sammelt. Eine Korrektur ist noch gar nicht nötig.

Die Korrektur kommt, wenn keiner sie erwartet

Ich gehe in meinem wahrscheinlichsten Szenario davon aus, dass der DAX zunächst einige hundert Punkte höher laufen wird, sobald die 13.000 gefallen ist. Sagen wir: 13.400 Punkte.

Erst dann dürfte es eine Korrektur geben. Als genau dann, wenn die Masse den Ausbruch für erfolgt hält und gar nicht mehr damit rechnet. Dann ist auch ein temporärer Rückfall unter 13.000 Punkte möglich.

Immer schön den Weg des größten Schmerzes gehen, typisch Börse. Und wenn dann alle von einem Fehlausbruch reden (sagen wir bei 12.700 Punkten) dann kann die zweite Welle der Jahresendrally in Richtung 14.100 Punkte starten.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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