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Bayer Aktie: Bayer Aktie: Wozu noch Monsanto?

Wenn deutsche Großunternehmen kleinere ausländische Wettbewerber schlucken, sind Letztere der breiten Mehrheit vorab meist eher nicht bekannt. Im besten Fall hat man den Namen schon mal irgendwo gehört, verknüpft aber kaum mehr Informationen oder gar ein verfestigtes Image mit dem Übernahmekandidaten.

Ganz anders sieht die Sache aktuell bei Bayer aus: Der Leverkusener Pharmariese bereitet die Übernahme von Monsanto vor – und macht sich damit nicht nur Freunde.

Monsanto in der Kritik

Der US-Saatguthersteller stand in Deutschland und Europa in der Vergangenheit bereits mehrfach in der Kritik und in den Schlagzeilen, es ging dabei um Druck, den das Unternehmen auf Landwirte ausübt, um seine Quasi-Monopolstellung auf diesem Gebiet sowie grundsätzliche Kritik an genverändertem Saatgut.


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Kurzum: Das Image von Monsanto ist hierzulande nicht das Beste. Dennoch will Bayer an dem Mega-Deal festhalten, der als der größte in der deutschen Dax-Geschichte in die Annalen eingehen soll.

Zumindest einen prominenten Fan hat das Vorhaben auch schon: US-Präsident Donald Trump ist begeistert von dem geplanten Geschäft, immerhin hat Bayer angekündigt, Milliarden in die USA zu pumpen und dort neue Jobs zu schaffen – ein Kernanliegen Trumps.

Mit Blick auf die Übernahme kann es nicht schaden, den mächtigsten Mann der Welt an seiner Seite zu wissen. Denn aus kartellrechtlicher Sicht gibt es zumindest Bedenken angesichts der ohnehin schon starken Konzentrierung der Branche.

Zudem schlägt Bayer in Deutschland Kritik entgegen von Umweltschützern und Bauernverbänden. Es ist also unterm Strich kein leichtes Unterfangen, die Übernahme überhaupt in trockene Tücher zu bekommen – von den Folgekosten einmal ganz zu schweigen, die es benötigt, um Monsanto in den Bayer-Konzern einzugliedern.


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Bayer Aktie: Stark – vor allem dank Pharma

Dennoch ist man in Leverkusen davon überzeugt, dass der Zusammenschluss eine gute Idee ist und man gemeinsam innovative Projekte voranbringen kann. Aus Anlegersicht hätte es das aber gar nicht unbedingt gebraucht, denn ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Bayer vor allem in einem Bereich äußerst erfolgreich unterwegs ist: in der Pharmasparte, und mit der hat Monsanto bekanntlich nichts zu tun.

Die Stärke im Pharmabereich zahlt sich unterdessen nicht nur für die Leverkusener aus, die für das vergangene Jahr einen Rekordumsatz in Höhe von 46,1 Milliarden Euro verbuchen können. Das Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr lag bei 1,5 Prozent, ohne Wechselkurs- und andere Sondereffekte hätte es sogar bei 3,5 Prozent gelegen. Das Ebitda schnellte um gut 10 Prozent nach oben auf 11,3 Milliarden Euro.

Motiviert durch die gute Geschäftsentwicklung stieg zuletzt auch der Aktienkurs kräftig an. Die Bayer Aktie hat allein in den vergangenen sechs Monaten um gut 16 Prozent zugelegt, besonders steil aufwärts ging es seit Anfang Dezember.

Zuletzt kostete das Papier rund 105 Euro. Analysten sehen jedoch noch Luft nach oben, die Kursziele der zahlreichen Studien mit Kaufempfehlung liegen oftmals bei rund 120 Euro – und teilweise noch darüber.

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Über den Autor Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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