Agrarwirtschaft
Miriam Kraus in Investors Daily Update zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 28. Mai 2009, 10:30 Uhr
heute beschäftigen wir uns mit den Aussichten für die weltweite Agrarwirtschaft und damit verbunden mit den Aussichten für die weltweite Versorgungslage und schließlich mit notwendigen Konsequenzen.
Eigentlich ist es ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir weltweit gesprochen ein Problem haben. Im Angesicht einer wachsenden Weltbevölkerung, sowie sich verändernden und steigenden Bedürfnissen (damit einhergehend einem wachsenden Verbrauch von Agrarrohstoffe und insbesondere Getreide) derselbigen, ist es eigentlich unumgänglich, dass weltweit Wert auf die Steigerung der Felderträge gelegt wird.
Sehen wir uns beispielsweise nur einmal die Entwicklung im letzten Jahr an:
Das Jahr 2008 war nicht nur ein Jahr der Finanzkrise, sondern auch ein Jahr der weltweiten Lebensmittelkrise (natürlich haben wir im protektionistischen Europa noch nicht viel davon mitbekommen). Im Angesicht über Jahre hinweg kontinuierlich sinkender Getreidebestände, reicht bisweilen schon eine schlechte Ernte, gepaart auch mit überdimensioniertem spekulativen Interesse - zum Teil auch einer schwachen US-Leitwährung geschuldet - um die Preise in wahre Himmelshöhen zu treiben. So geschehen im vergangenen Jahr. Darauf folgten - Sie erinnern sich bestimmt noch - in den ärmsten Ländern politische Unruhen, bis hin zu regelrechten Straßenkämpfen ums Essen. Hier geht es weiter: Agrarwirtschaft
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