Agrarpreise werden steigen
Volkmar Michler in Profit Radar zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 7. Juni 2011, 19:00 Uhr
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Der mysteriöse Darmerreger macht weiter Sorgen. Erst waren es spanische Gurken, dann Tomaten und Salat. Jetzt hat man eine neue Spur, einen Biohof in Niedersachsen, der verschiedene Sorten Sprossen vertreibt.
So aggressiv der Keim, so vermurkst sieht auch das Krisenmanagement der Behörden aus. Der neue FDP-Gesundheitsminister hinterlässt vor allem den Eindruck, überfordert zu sein, eindrucksvolle Bilder mit Mundschutz und Schutzkittel am Klinikbilder sind für ein überzeugendes Krisenmanagement eben doch etwas wenig.
Die Ehec-Krise gibt uns aber Gelegenheit, einen Blick auf den Agrarsektor zu werfen. Ich rechne damit, dass der Sektor an der Börse in diesem Jahr wieder laufen wird. Denn bei vielen Agrarprodukten sind die Lagerbestände seit Monaten rückläufig. Darauf hat jetzt das amerikanische Landwirtschaftsministerium.
So ist zum Beispiel der Bestand an Mais in den USA von 43 Mio. Tonnen auf gerade einmal 17 Mio. Tonnen gesunken. Bei Weizen sieht es auch nicht viel besser aus. Fazit: Die Preise werden wieder steigen.