Adidas: Auftragseingänge in USA enttäuschen
Jochen Steffens in Investors Daily zum Thema Dax 30
vom 05. November 2003 18:00 Uhr
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Der Sportartikelhersteller Adidas (ISIN DE0005003404) konnte seinen Quartalsüberschuss im dritten Quartal um 14 % auf 150 Mio. Euro steigern. Im Vorjahreszeitraum hatte der Überschuss 131 Mio. Euro betragen. Damit wurden Analystenerwartungen, die lediglich mit 142 Mio. Euro gerechnet hatten, übertroffen. Der Umsatz verringerte sich jedoch von 1,868 Mrd. Euro auf nun 1,853 Mrd. Euro. Analysten hatten hier einen Umsatz von 1,819 Mrd. Euro gerechnet. Der Umsatz litt unter Währungseffekten, ohne diese sei der Umsatz um 6 % gestiegen, so das Unternehmen.
Probleme gibt es im US-Geschäft. Ende des dritten Quartals verbuchte Adidas bei den Auftragseingängen hier ein Minus von insgesamt 35 %, währungsbereinigt verbleiben noch 23 %.
Beim Ausblick auf das Gesamtjahr bekräftigte Adidas die Jahresziele. Danach soll der Umsatz um mindestens 5 % wachsen. Der Konzerngewinn soll in diesem Jahr um 10 bis 15 % zulegen.
Die Aktie sinkt um 0,18 % auf 82,36 Euro. Im Moment drängt sich ein Kauf nicht auf. Im August hatte ich auf die Seitwärtsbewegung bei Adidas hingewiesen und einen Kauf bei 70 Euro mit Kursziel 85 Euro angeregt. Das Kursziel ist bald erreicht. Hier sollten Sie spätestens verkaufen, unter 80 Euro sollte Adidas jedoch auch nicht mehr fallen.