J. Christoph Amberger in Traders Daily
vom
Hoch her ging's am Freitag bei Impac Mortgage Holdings (IMH-NYSE), welche nochmals um knapp 4 % auf einen Tageshöchststand von US$26.50 kletterte. Das sind 278 % Gewinn über unserem Einstiegspreis, ohne die Dividenden miteinzurechnen.
Bis auf weiteres ist dieses Niveau natürlich etwas zu hoch, um jetzt noch aufzuspringen. Aber warten Sie noch ein bisschen: Eine Gelegenheit, billiger einzukaufen, ergibt sich mit Sicherheit in ein appar Wochen.
Für wagemutige Trader mit Möglichkeiten, von Ihren amerikanischen Konten aus Leerverkäufe (short sales) vornehmen zu können, bietet sich in diesen luftigen Höhen natürlich die Gelegenheit, auch an dem sich in der nächsten Woche wahrscheinlich anbahnenden Post-Dividendenknick den einen oder anderen Cent zu verdienen. Wahrscheinliche Bandbreite für IMH bis Ende des Monats sind meiner Ansicht nach US$22–27. Bitte einen Stop Loss bei US$27 diszipliniert einhalten und, je nach Risiko-Toleranz, in den unteren Zwanzigern aussteigen.
*** Taiwans Wahlergebnis ist bestätigt, und Präsident Chen bleibt mit hauchdünner Mehrheit im Amt. Wüste Tumulte begleiteten die Mitteilung, so dass auch die rotchinesischen Friedensfürsten freundlich anboten, in Teipei für Ordnung zu sorgen.
Chinas Säbelrasseln reichte bereits wieder, die Kurse taiwanesischer Werte, u.a. unserer TSM-NYSE und TWN-NYSE Spekulationen, um ein paar Punkte zu drücken. Macht nichts. Nichts wird so heiß, gegessen, wie es gekocht wird. Das gilt auch für Chinas Heim-ins-Reich-Allüren: Jede Intervention in Taiwan würde seitens der Amerikaner auf's Härteste geahndet werden.
Und die Chinesische Wirtschaft kann es sich noch nicht Erlauben, sich ihren besten Exportabnehmer zu verprellen.
Unsere Erwartungen an die beiden Aktien bleiben ungetrübt.
*** Nur ein Veto der USA verhinderte heute, dass der UNO Sicherheitsrat davon absah, Israel wegen der Liquidierung des Hamas-Chefterroristen zu verurteilen.
Erstaunlich ein Wahnsinn, dass sowas überhaupt debattiert wird: Dieser "spirituelle Führer" palästinensischen Selbstmordterrors war die Treibkraft dahinter, labile Jugendliche mit Versprechungen himmlischer Jungfrauen dazu zu veranlassen, sich unter israelische Schulkindern und Rentnern selbst in die Luft zu sprengen.
Good riddance to bad garbage, wie man hierzulande sagt!
(Da wundert man sich, was es wohl zu hören gäbe, sollte Bin Laden tatsächlich lebend gefangen werden. Wahrscheinlich findet sich auch dann wieder ein deutscher oder französischer Tanztherapeut, der moniert, dass ein amerikanischer Wächter etwa einen aus Schweineleder gefertigten Gürtel trug ... und somit gegen die religiösen Sensibilitäten des Alten vom Berge verstieß ...)
Mit meinen besten Wünschen für eine erfolgreiche Woche verbleibe ich
Ihr
J. Christoph Amberger