12.12.08 – Grenzkontrollen zur Schweiz fallen!
Markus Miller in Kapital & Steuern Global zum Thema Kapitalschutz
vom 11. Dezember 2008, 16:00 Uhr
Anmerkung vom Investor-Verlag: Da der kostenlose Service "Kapital & Steuern Global" in Kürze eingestellt wird, empfehlen wir Ihnen, sich für den ebenfalls kostenlosen Newsletter "Investoren-Wissen" anzumelden. Dieser Service behandelt neben zahlreichen wertvollen Tipps für den Börsenalltag auch das Thema Kapital und Steuern. Hier gehts weiter: Investoren-Wissen. Ihr Investor-Verlag-Team
12.12.08 – Grenzkontrollen zur Schweiz fallen!
Die Innenminister der 27 EU-Staaten haben in Brüssel entschieden, die Schweiz in die so genannte Schengen-Zone aufzunehmen. Das bedeutet, dass es ab dem 12. Dezember 2008 an der Schweizer Grenze für Autofahrer, Zugreisende und Fußgänger keine systematischen Grenzkontrollen mehr geben wird. Ab dem 28. März 2009 werden diese Regelungen dann auch für Personenkontrollen im Internationalen Flugverkehr zur Schweiz gelten.
Als Reisender können Sie also zukünftig die Grenzen zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich ohne Kontrollen passieren.
Nach Angaben der Schweizer Regierung überqueren täglich 700.000 Personen, 300.000 Personenwagen und 20.000 Lastwagen die Grenzen des Landes. Der Warenverkehr wird allerdings auch weiterhin kontrolliert werden, weil die Schweiz nicht dem europäischen Binnenmarkt angehört.
Achtung Zoll!
Für den Zoll auf schweizerischer Seite und für den Zoll auf deutscher Seite ändert sich dadurch natürlich auch nichts. Die Beamten der Bundespolizei, die bislang an den Grenzkontrollen im Einsatz sind, sollen künftig unter anderem für mobile Kontrollen in Grenznähe eingesetzt werden. Natürlich auch gerade für das aufspüren von Schwarzgeld. Wenn Sie beispielsweise einmal mit dem Zug von Deutschland in die Schweiz fahren sind, werden Sie feststellen, dass die mobilen Kontrollen nach Bargeld, von deutschen Fahndern massiv zugenommen haben. Mobile Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen werden dadurch mit Sicherheit intensiviert. Anders wie bei Problemen mit unseren Östlichen Nachbarn, wie Drogenhandel, Prostitution, Menschenhandel oder Diebstahl, liegt die "Gefahr" in Richtung Schweiz eher im Bereich der Geldwäsche und Steuerhinterziehung.
Ihr
Markus Miller
... das Steuern ist wichtiger als die Steuern!