...drückt auf die Rohstoffpreise
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 01. April 2008 20:45 Uhr
ENL5454
Auswirkungen auf die Rohstoffpreise
Schwächelt der USD deutet er damit auch weiterhin starke Inflationsbefürchtungen in Verbindung mit einer steigenden Teuerungsrate und daraus resultierend ebenfalls steigende Rohstoffpreise an.
Beweist der USD aber Stärke und sei es eben einfach um der Schwäche der anderen Währung gegen die er gehandelt wird willen, so setzt natürlich sofort auch die Negativ-Korrelation zu den Rohstoffpreisen an.
In diesem Zusammenhang besonders deutlich in der Entwicklung der Goldpreise abzulesen. So setzte Gold heute zu massiven Preisverlusten an. Gold auf dem Spotmarkt notiert gegenwärtig bei 888,20 USD pro Feinunze. Gestern schloss New York noch bei 915,70 USD pro Feinunze.
Die US-Dollar-Stärke ist aber nur einer der zwei Faktoren die momentan die Goldpreisentwicklung beeinflussen. Der andere Faktor ist der Preisrückgang in den anderen Rohstoffen, die konjunkturabhängig nun tatsächlich vom Rückgang in der US-Konjunktur betroffen zu sein scheinen. So viel Rohöl wieder unter die 100 USD-Marke pro Barrel und auch Kupfer musste abgeben auf 3,75 USD pro Pfund. Die Marktteilnehmer bestätigen dabei auch ihre Befürchtung eine US-Rezession könne die Nachfrage nach Rohstoffen senken.
Und schon wieder frage ich mich, hat es jetzt angefangen?! Sie wissen, dass ich schon seit geraumer Zeit auf den einsetzten Erholungstrend an den Aktienmärkten warte und gleichzeitig aber eben auch eine Korrektur an den Rohstoffmärkten erwartete.
Nun grundsätzlich denke ich, dass der Markt momentan noch immer zu unsicher und schwankungsanfällig ist um von einem Tag auf den anderen zu sagen: das wars nun heute! Die kommenden Wochen dürften weiterhin hochvolatil bleiben, aber ich denke der Trend geht in die von mir erwartete Richtung.
Für die Goldpreise bedeutet das, dass die Korrektur möglicherweise noch nicht beendet ist. Neben der weiterhin bestehenden hohen Volatilität in diesem Markt könnte der Trend zunächst weiter nach Süden zeigen.
Doch vergessen Sie nicht, der langfristige Ausblick bleibt positiv für Rohstoffe im Allgemeinen und Gold im Besonderen. Die Tiefs am Ende dieser Korrekturbewegung können somit auch als Wiedereinstiegszeitpunkt verstanden werden, denn hernach könnten die Rohstoffpreise wieder neue Allzeithochs erreichen.
So long liebe Leser…meine Meinung ist: ein jeder sollte zur Absicherung ein bisschen Gold besitzen….auch die Zentralbanken, meiner Meinung nach, obgleich dass leider einige Volksvertreter wieder ganz anders sehen….bis morgen
Ihre Miriam Kraus
ähnliche Beiträge:
- Hohe Rohstoffpreise beflügeln Emerging Markets
- Sind steigende Rohstoffpreise wirklich gut für den Aktienmarkt?
- Rohstoffpreise: Kupfer alleine bringt noch keine Entwarnung
- Rohstoffpreise auf 24-Jahres-Hoch
- Sinkende Rohstoffpreise sind ein Segen für Wirtschaft und Gesellschaft
- Zack – Rohstoffpreise fallen endlich einmal!
- Die weltweiten Rohstoffpreise werden steigen